Forschung

Die Kraft des Rhythmus in Teambildungsprozessen

 

In der 2016 vom Hollitzer Wissenschaftsverlag verlegten Studie werden die Einflüsse analoger rhythmischer Interventionen auf teamrelevante Sozialkompetenzen, Flow und Gruppenkohäsion untersucht und von Gerhard Kero erstmals empirische Beweise für die Kraft des Rhythmus in Teambildungsprozessen erbracht.

Abstract

Die vorliegende Arbeit von Gerhard Kero nimmt den Zusammenhang zwischen synchronisationsbasierter Rhythmuserfahrung in Teams und der Entwicklung teamrelevanter sozialer Kompetenzen, der Steigerung von Gruppenkohäsion und dem Auftreten von Flowerfahrungen in den Blick. Sie beleuchtet den Forschungsstand zur Frage, ob sowohl die theoretisch angenommenen, als auch die bereits evidenten gruppenbindenden Effekte rhythmischer Interaktionen aus den Blickwinkeln der Disziplinen Evolutionsbiologie, Psychologie, Rhythmusforschung, Anthropologie, Neurowissenschaft und Kompetenzforschung auf Teams der modernen Arbeitswelt übertragbar sind und in welchem Ausmaß sie sich als Basis für die Entwicklung teamrelevanter sozialer Kompetenzen eignen.

Die evidenzbasierte Studie zeigt, dass analoge rhythmische Interventionen in kontrollierten Zusammenhängen, wie das.imtakte.team©, tatsächlich im funktionalen Sinne verbindende Wirkungen auf Gruppen ausüben. Sie dehnen sich auf die soziale Ebene aus und sind daher weit mehr als musikalische Abenteuer. Sie fordern und fördern konzentrierte Beteiligung am sozialen Geschehen, helfen den Mitwirkenden, sich intensiver dem zuzuwenden, was sie gemeinsam tun, steigern die Gruppenbindung und entpuppen sich insbesondere hinsichtlich sozialer Kompetenzentwicklung als effiziente Teamentwicklungsmaßnahmen, die auch noch Spaß machen!